Kerstin Szymkowiak
an der Hauptschule
Olympia-Silbermedaillengewinnerin Kerstin Szymkowiak ist derzeit eine gefragte
Person. Nach diversen Empfängen besuchte die 32-jährige Skeleton-Sportlerin vor
Ostern die Schulen der Umgebung - das Gymnasium Maria Königin, die Grundschule
Welschen Ennest und die Hauptschule Kirchhundem.
Mitzuteilen hatte die Marmeckerin so allerhand, während sie in der großen Pause
in einer Filmpräsentation ihren Sport erklärte.

Ihre wichtigste Botschaft an die Schüler: Anstrengen
rentiert sich. Im Sport wie im sonstigen Leben. „Dieser Moment, der ist so
phänomenal, dafür lohnt es sich jahrelang zu trainieren und zu arbeiten“,
schilderte sie auf Nachfrage eines Schülers ihre Gefühle bei der Siegerehrung
in Kanada. Kerstin Szymkowiak ermunterte die Schüler immer wieder, ihre eigenen
Ziele hartnäckig zu verfolgen.
Auch die 32-Jährige hat mal klein angefangen, bei den Leichtathletik-Kindern
des TV Kirchhundem. An Stätten übrigens, welche die Hauptschüler selbst bestens
kennen. „Mit fünf Jahren habe ich hier auf diesen Anlagen angefangen, zu
trainieren“, erzählte Szymkowiak und fügte vor dem Verteilen ihrer
Autogrammkarten augenzwinkernd hinzu: „Da durfte ich nicht am Weitsprung
teilnehmen, weil ich es nicht in die Grube geschafft habe.“
Im Anschluss besuchte Szymkowiak für eine Stunde die Klasse ihres Patenkindes
Tim Hellermann (5c), wo sie Fragen rund um ihren Sport, das Leben im
olympischen Dorf und zu ihrer Person im „Stühlchenkreis“ beantwortete.

Begonnen hatte ihr Besuch an der Hauptschule mit einer Sportstunde, in welcher
sie mit den jeweils besten männlichen und weiblichen Schülern aller Klassen
eine Übersicht über ihren Trainingsalltag gab.

In Ermangelung eines Eiskanals standen nach dem Aufwärmen
Sprints, Sprungübungen und noch als halbwegs skeletonähnliche Spielform
Mattenrutschen auf dem Programm.
