Anti Mobbingtag

 

Am 5. Februar fand in der GHS Kirchhundem der „Anti Mobbing Tag“ statt. Er ist schon seit Jahren ein fester Bestandteil unseres Schulprogramms.

Was beinhaltet er?

Die Schüler lernen zunächst die Abgrenzung zwischen ärgern und mobben kennen. Durch gezielte Hinführung werden aktuelle Probleme des Klassenverbandes aufgedeckt. Sind keine vorhanden, so wird an theoretischen Fällen gearbeitet, doch das ist eher selten. Die aufgedeckten Fälle werden mit Hilfe Boalscher Theatermethodik bearbeitet. Der zentrale Schwerpunkt liegt hierbei in Rollenspielen,

 

·        die die Funktionsweise von Mobbing sichtbar und erfahrbar machen

·        durch die erforscht werden kann, welche Motivation bei den Beteiligten zu Grunde liegt.

·        durch die spielerisch alternative Handlungen überlegt und ausprobiert werden können, um die Mobbingstruktur zu durchbrechen.

 

In dieser spielerischen Situation wird sehr schnell deutlich, dass der Gemobbte allein nicht aus seiner Lage heraus kommt, denn die Mobber genießen ihre Machtposition. Den unbeteiligten Zuschauern hingegen kommt eine große Verantwortung zu. Sie müssen aufmerksam hinschauen, auf die Situation aufmerksam machen, Verantwortung übernehmen und Partei für das Mobbingopfer übernehmen. Das Mobbingopfer selber muss sich aus diesem Kreis Verstärkung holen.

 

All das wird in Rollenspielen praktisch erfahrbar gemacht. Die verschiedensten Vorschläge werden jeweils immer wieder durchgespielt und so auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Da die Schüler selber die Entwicklung der Vorschläge übernehmen, prägen sich die wirksamen Lösungsmöglichkeiten nachhaltig ein.

 

 

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7